2010

1. Freitag Neujahr Lesejahr C
Hochfest der Gottesmutter Maria [P]
Weltfriedenstag

(L1) Buch Númeri 6,22-27; Psalm 67,2-6.8;
(L2) Gálaterbrief 4,4-7; (E) Lukas 2,16-21

Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig - Num 6,25

In den Gedanken Gottes nimmt der Mensch den ersten Platz ein; daher hat er ihn mit seinem Segen umgeben.
Das Licht des Angesichtes Gottes, das über uns leuchtet, ist das Wertvollste, das er uns schenken kann. Das schärft er uns von den ersten bis zu den letzten Seiten der Bibel ein.
Damit wir nicht denken, das sind alles nur leere Worte, hat er uns die allerseligste Jungfrau Maria gegeben, damit Jesus - das Licht, das alle Menschen erleuchtet - mitten unter uns Menschen wohnen kann.
02.01. SA der Weihnachtszeit [P]
(G) Hl. Basílius d. Große u. hl. Gregor von Nazianz

(L) 1. Johannesbrief 2,22-28;
Psalm 98,1-4; (E) Johannes 1,19-28

Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt - Joh 1,26

Jesus kennen, ist das schönste Geschenk, das wir von Gott bekommen können.
Ihn hat Johannes der Täufer gekannt, der sich als "Freund des Bräutigams" bezeichnet hat.

Ihn haben die Heiligen Basílius der Große und Gregor von Nazianz gekannt. Sie waren verliebt in ihn und freuten sich über seine Gegenwart.
Durch ihr heiligmäßiges Leben helfen sie auch uns, Jesus näher kennen zu lernen.

03.01. 2. SO nach Weihnachten [P]
(g/e) Heiligster Namen Jesu

(L1) Sirach 24,1-2.8-12; Psalm 147,12-15.19-20; (L2) Eph 1,3-6.15-18; (E) Johannes 1,1-5.9-14

Das Licht leuchtet in der Finsternis - Joh 1,5

Johannes der Täufer will uns Jesus vorstellen als Sohn Gottes und als Gott seit Ewigkeit.
Er ist das einzige wahre Licht, das die Finsternis unserer Unwissenheit über Gott erleuchtet.
Er ist "der Polarstern" in der unvermeidlichen Finsternis unseres Gottsuchens.
Danke, Jesus, dass wir deinen Namen aussprechen dürfen.
In ihm finden wir die Hoffnung und das Ziel eines neuen Lebens, des "himmlischen" Lebens.

04.01. MO der Weihnachtszeit [P]

(L) 1. Johannesbrief 3,7-10;
Psalm 98,1.7-9; (E) Johannes 1,35-42

Was wollt ihr? - Joh 1,38

Zwei Männer folgen Jesus nach, weil sie Johannes der Täufer dazu aufgefordert hat.
Jesus sieht sie und fragt: "Was wollt ihr?"
Mit dieser Frage meint er: "Sucht ihr etwas für euch, oder sucht ihr mich, um mir nachzufolgen?"

Es ist immer leichter, Jesus für unsere Interessen und Wünsche zu suchen, als sich ihm ganz zu verschenken.

05.01. DI der Weihnachtszeit [P]

(L) 1. Johannesbrief 3,11-21;
Psalm 100,2-5; (E) Johannes 1,43-51

Komm und sieh! - Joh 1,46

Die bewusste oder unbewusste Begegnung mit Jesus, den jedes Herz erwartet, führt uns dazu, ihn zu verkündigen.

Wie glaubhaft ist wohl unsere Verkündigung?

Sie wird es sein, wenn er wirklich in uns und unter uns Menschen lebt, wenn wir ein Herz und eine Seele in ihm sind.

Komm, Heiliger Geist!

06.01. Mittwoch
Hochfest Erscheinung des Herrn [P]

(L1) Jesája 60,1-6; Psalm 72,1-2.7-8.10-13;
(L2) Épheser 3,2-3a.5-6; (E) Matthäus 2,1-12

Wir haben seinen Stern aufgehen sehen -
Mt 2,2

Jesus, wie schön ist es, wenn auch wir wie die "Könige" die Zeichen deiner Gegenwart wahrnehmen können!
Dann wissen wir, wohin wir gehen und auf wen wir hören sollen.
Dadurch wird unsere Aufmerksamkeit geschärft, um den Betrug des Feindes zu erkennen, wo immer er sich auch verbergen mag.
Sobald wir dich gefunden haben, verändert sich unser ganzes Leben.
Wenn es auf dich ausgerichtet ist, dann werden wir selbst zum Zeichen deiner Liebesgegenwart unter den Menschen und wir lenken sie zu dir hin.

07.01. DO der Weihnachtszeit [P]
(g) Hl. Valentin von Rätien
(g) Hl. Raimund von Peñafort

(L) 1. Johannesbrief 3,22 - 4,6;
Psalm 2,7-8.10-11; (E) Matthäus 4,12-17.23-25

Das Himmelreich ist nahe - Mt 4,17

Jesus erinnert die Menschen ständig daran:
- dass die Liebe Gottes nahe ist,
- dass sie Leib und Seele rettet und heilt,
- ja dass sie das ewige Leben schenkt durch die Bekehrung zum Glauben.

Komm, Heiliger Geist, mach mein Herz dem des Sohnes gleich; mach es fähig, die Liebe des Vaters zu erkennen.

08.01. FR der Weihnachtszeit [P]
(g) Hl. Severin

(L) 1. Johannesbrief 4,7-10;
Psalm 72,1-4.7-8; (E) Markus 6,34-44

Wir wollen einander lieben - 1 Joh 4,7

Diese Ermahnung kann richten:
- jeder Hirte der hl. Kirche an seine Gläubigen,
- jede Mutter oder jeder Vater an die Kinder,
- jede Lehrerperson an ihre Schüler,
- jede/r Verantwortliche einer religiösen Gemeinschaft an die "Brüder" oder "Schwestern" ...

Auf diese Weise kann der Welt ein wenig vom Wesen Gottes, der die Liebe ist, aufgezeigt werden.
Komm, Heiliger Geist!

09.01. SA der Weihnachtszeit [P]

(L) 1. Johannesbrief 4,11-18;
Psalm 72,1-2.10-13; (E) Markus 6,45-52

Gott ist die Liebe - 1 Joh 4,16

Wie viele Hilfeschreie steigen von den Menschen auf, wie viele Fragen von ihren Lippen und wie viel Leid von ihren Herzen!

Gott gibt jedoch keine direkten Antworten. Er will das Unheil nicht rechtfertigen, noch unseren Schmerz wegleugnen.
Gott wird zur "Antwort" schlechthin.

Unserem Leiden bietet sich Gott als einziges Licht und als einzige Hilfe an.
Die Liebe allein ist es, die wir zum Leben brauchen.
Danke, guter Vater!

10.01. SO Fest Taufe des Herrn [P] Lj. C

(L1) Jesája 40,1-5,9-11; Ps104,1-4,24-25.27-30;
(L2) Titus 2,11-14; 3,4-7; (E) Lk 3,15-16.21-22

Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel - Lk 3,21

Im Laufe dieses liturgischen Jahres lesen wir das Evangelium nach Lukas.
Bei der Erzählung von der Taufe des Herrn unterstreicht dieser Evangelist eine Besonderheit:
Als Jesus sich nach der Taufe im Jordan erhebt, betet er; und genau in dem Moment öffnet sich der Himmel.
Während der Heilige Geist sichtbar in Gestalt einer Taube auf Jesus herab kommt, nennt ihn der Vater "mein geliebter Sohn".
Wahrhaftig, das Gebet ist Quelle des Heiligen Geistes u. führt uns zum Vater.

11.01. MO der 1. Woche im Jks. [I]
[Lesereihe II für die Wochentage bis zum Dienstag
vor dem Aschermittwoch (= 17.02.)]

(L) 1 Samuel 1,1-8;
Psalm 116,12-15.18-19; (E) Markus 1,14-20

Kommt her, folgt mir nach! - Mk 1,17

Jesus, wie und wohin soll ich dir nachfolgen?

Du willst, dass wir dir aus Liebe nachfolgen, weil du der Sohn des Vaters bist.

Du willst, dass wir von ganzem Herzen auf deinem Weg unsere Einmaligkeit als Kinder Gottes leben.

Dieser Weg führt uns durch das tägliche Mühen und Leiden ganz hin an die Brust des Vaters.

12.01. DI der 1. Woche im Jks.

(L) 1 Samuel 1,9-20; A-Psalm: 1 Samuel 2,1.4-8;
(E) Markus 1,21-28

Ich weiß, wer du bist: Der Heilige Gottes -
Mk 1,24

Es genügt nicht, mit unserem Verstand zu wissen, wer Jesus ist, um ihm wohlgefällig zu sein.

Wir müssen ihm unser ganzes Vertrauen schenken, so wie es die vielen Heiligen getan haben.

Dadurch können wir ein echtes Beispiel im Glauben sowohl für unsere nächsten Angehörigen als auch für jede Person werden, der wir begegnen.


Tipp: Wenn Sie ca. alle 14 Tage den Rest am oberen Ende des Kalenders mit der Schere abschneiden, lassen sich die einzelnen Blätter leichter nach oben abreißen.

13.01. MI der 1. Woche im Jks.
(g) Hl. Hilarius

(L) 1 Samuel 3,1-10.19-20;
Psalm 40,2.4ab.7-10; (E) Markus 1,29-39

Hier bin ich, du hast mich gerufen -
1 Sam 3,8

Auch ich hatte die Gnade, die Stimme Gottes zu hören und seine Einladung zur Nachfolge wahrzunehmen. Doch es war nicht so einfach wie für Samuel.
Es dauerte bei mir viele Jahre, um jene Stimme von den vielen anderen in meinem Herzen zu unterscheiden.
Auch ich brauchte die Unterstützung einer anderen Person, die bereits fest in Gott verankert war und dessen Stimme erkannt hatte.
Danke, Jesus, für den damaligen Ruf!
Danke für deine tägliche Einladung, auf die ich mit Freude antworte:
"Hier bin ich!"

14.01. DO der 1. Woche im Jks.

(L) 1 Samuel 4,1-11;
Psalm 44,10-11.14-15.24-25; (E) Markus 1,40-45

Seid tapfer und seid Männer! - 1 Samuel 4,9

Mit diesen Worten ermunterten sich die Philister gegenseitig, um gegen die Israeliten zu kämpfen.

Die Herzen der Israeliten hatten sich von Gott abgewandt.
So waren sie ohne ihren Beschützer und Verteidiger und wurden daher besiegt.
Die reine Anwesenheit der Bundeslade des Herrn hatte ihnen nichts genützt.

Heiliger und guter Vater, lenke unser Herz zu dir hin, damit wir imstande sind, all unsere Feinde zu besiegen.

15.01. FR der 1. Woche im Jks.
(g) Hl. Romedius von Thaur

(L) 1 Samuel 8,4-7.10-22a;
Psalm 89,16-19; (E) Markus 2,1-12

Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! - Mk 2,5

Ein Gelähmter wird zu Jesus gebracht im festen Glauben, dass er ihm helfen kann.

Jesus schenkt ihm zuerst seine väterliche Liebe durch die innere Heilung, d. h. durch die Vergebung der Sünden.

Erst dann befreit Jesus den Gelähmten auch von dessen körperlichen Leiden, indem er sagt:
"Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!"


16.01. SA der 1. Woche im Jks.

(L) 1 Samuel 9,1-4.7-19;10,1a
Psalm 21,2-7; (E) Markus 2,13-17

Jesus ging wieder hinaus an den See -
Mk 2,13

Herr Jesus, heute will ich mit dir "ausgehen".
Ich will dich in meinem Herzen tragen und mich von dir tragen lassen.
Den Ort meiner Mühen kennst du bereits und segnest ihn.

Mach mich zum Werkzeug deiner Liebe für alle jene, die du mir - in deiner Vorsehung - heute auf meinen Weg stellst.

17.01. 2. Sonntag im Jks. [II] Lesejahr C
(G/e) Hl. Antonius der Große

(L1) Jesaja 62,1-5; Psalm 96,1-4.6-7.10;
(L2) 1 Kor 12,4-11; (E) Johannes 2,1-11

Seine Jünger glaubten an ihn - Joh 2,11

Auch die mit Jesus zur Hochzeit in Kana in Galiläa geladenen Jünger haben sich gewundert, dass der gute Wein erst zuletzt "serviert" wurde.
Sie hatten bereits verstanden, dass Jesus eingegriffen hatte, um das Wasser in den steinernen Wasserkrügen für die Reinigungsvorschriften der Juden in Wein zu verwandeln.
Aufgrund dieses "Zeichens" begriffen sie, dass Jesus die typische Autorität der Propheten besaß - ja eine noch viel größere. Ab diesem Zeitpunkt folgen sie der Anweisung der ebenso anwesenden Mutter Jesu und "tun alles, was er ihnen sagen wird".

18.01. MO der 2. Woche im Jks.
Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen

(L) 1 Sam 15,16-23; Psalm 50,8-9.16b-17.21.23; (E) Markus 2,18-22

Neuer Wein gehört in neue Schläuche -
Mk 2,22

Wenn ich in der Nachfolge Jesu bleiben will, dann muss ich ihn als den einzigen Lehrer und Herrn anerkennen, der mich besser kennt, als ich mich selbst, und der mich liebt.

Dann werde ich auch bereit sein, den Heiligen Geist als sein Geschenk anzunehmen.

Ich werde auch bereit sein, mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten, die mit Jesus im Glauben vereint sind.

19.01. DI der 2. Woche im Jks.
Gebet um die Einheit der Christen

(L) 1 Sam 16,1-13; Psalm 89,20-22.29.27-28;
(E) Markus 2,23-28

Der Herr sieht das Herz - 1 Samuel 16,7

Der Herr überhäuft die Demütigen mit seiner Gnade: "Auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut."

Der Herr erwählt als Mitarbeiter seines Reiches jene Personen, die bereit sind, mit ganzem Herzen zu lieben und zu dienen wie er.

Sie sollen bereit sein, mit allen Berufenen ein Herz und eine Seele zu sein.
Komm, Heiliger Geist,
leite und stärke alle Christen!


20.01. MI der 2. Woche im Jks.
Gebet um Einheit d. Christen (g) Hl. Fabian (g)Hl. Sebastian

(L)1 Sam 17,32-33.37.40-51;Ps 144,1-2.c.9-10;(E)Mk 2,1-6

Er sagte zu dem Mann: Steh auf und
stell dich in die Mitte - Mk 3,3

Wie peinlich muss es für jenen Mann gewesen sein, mit seiner Behinderung (verdorrte Hand) in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt zu werden!
Wahrscheinlich hat er in der Einladung Jesu einen anderen Tonfall wahr-genommen als den üblichen; eine Stimme, die ihn so schätzt und annimmt, wie er ist.
Wenn Personen bereit sind, sich zu demütigen, um dem Wort Jesu zu gehorchen, dann kann er Wunder wirken. Bitten wir den Herrn um die Demut der christlichen Konfessionen, trotz ihrer Traditionen aufeinander zuzugehen.

21.01. DO der 2. Woche im Jks.
Gebet um Einheit d. Christen (g) Hl. Agnes (g) Hl. Meinrad

(L) 1 Sam 18,6-9; 19,1-7; Psalm 56,2-3.9-13;
(E) (E) Markus 3,7-12

Ich aber will zusammen mit meinem
Vater auf das Feld hinausgehen; dort, wo
du dich versteckt hältst, werde ich
stehen bleiben und mit meinem Vater
über dich reden - 1 Samuel 19,3

Saul wollte David töten. Jónatan, der David liebte wie sich selbst, trat zu dessen Gunsten bei seinem Vater Saul ein. Saul hörte auf seines Sohnes Bitten, und so "war David wieder in Sauls Dienst wie vorher."
Wir haben einen wunderbareren Vater, einen besseren als Saul. Beten wir vertrauensvoll und inständig zu ihm für die Einheit der Christen.
Er wird uns erhören.

22.01. FR der 3. Woche im Jks.
Gebet um Einheit der Christen (g) Hl. Vinzenz

(L) 1 Sam 24,3-21; Psalm 57,2-4.6.11;
(E) Markus 3,13-19

Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte - Mk 3,13

Herr Jesus, ich darf stets ruhig und gelassen bleiben, wenn du mich rufst und mir einen Auftrag gibst.

Denn in all deinen Entscheidungen bist du vollkommen mit dem Vater vereint; dein Wille ist der seine; deine Liebe ist seine Liebe.

Wie schön ist der Geist der Einheit, der Vater und Sohn vereint!
Möge der Geist der Einheit auch unter all den Christen herrschen.

23.01. SA der 2. Woche im Jks.
Gebet um Einheit d. Christen (g) Hl. Heinrich Seuse

(L) 2 Samuel 1,1-4.11-12.17.19.23-27;
Psalm 80, 2-7; (E) Markus 3,20-21


In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten - Mk 3,21

Jesus - der vollkommene Mensch - ist Gott, voll Weisheit und Liebe.
Jeder Mensch bedarf dieser Gaben!
Auch heute noch ist Jesus in der Welt gegenwärtig.
Morgen ist Sonntag.

Da wollen wir uns in der Kirche um ihn versammeln, um sein Geschenk, seinen Leib, zu empfangen und um ihm für all seine Gaben zu danken.

24.01. 3. Sonntag im Jks. [III] Lesejahr C
Bibelsonntag(DK) - (G/e) Hl. Franz von Sales
Gebet um die Einheit der Christen

(L1) Nehemía 8,2-6.8-10; Psalm 19,8-10.12.15;
(L2) 1 Kor 12,12-31a; (E) Lukas 1,1-4; 4,14-21

Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet - Lk 4,20

Die Einwohner der Heimatstadt Nazaret waren erstaunt darüber, wie Jesus am Sabbat die Liturgie mitfeierte, wie ausdruckvoll er aus der Schrift vorlas und über sein leuchtendes Gesicht nach den vierzig Tagen in der Wüste.
Danke, Jesus, denn deine Schönheit zieht uns stets an!
Gewähre deiner Kirche die Gnade, ihre Augen auf dich zu richten, um das Trennende unter den Christen zu überwinden und sich ganz auf die Verkündigung des Evangeliums zu konzentrieren.

25.01. Montag
Fest Bekehrung des Apostels Paulus [P]
Ende der Gebetswoche für die Einheit der Christen

(L) Apg 22,1a.3-16 (oder Apg 9,1-22);
Psalm 117, 1-2; (E) Markus 16,15-18

In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben - Mk 16,17

Ein bekannter Exorzist (=Teufelsaus-treiber) hat gesagt: "Der Teufel hasst euch." Genau deswegen hat der Auferstandene seiner Kirche die Vollmacht gegeben, die Menschen von ihrem Feind zu befreien.
Dieser will nämlich verhindern, dass sich Menschen dem Worte Gottes zuwenden und dessen vollkommene Liebe erfahren.
Beten wir für die von der Kirche ernannten Exorzisten. Jesus, befreie uns von dem Bösen! Verwandle unser Herz durch das Licht deiner Gegenwart!

26.01. DI der 3. Woche im Jks. [III]
(G) Hl. Timótheus und hl. Titus

(L) 2 Samuel 6,12-15; 17-19; Psalm 24,7-10;
(E) Markus 3,31-35

David tanzte mit ganzer Hingabe vor dem Herrn - 2 Sam 6,14

Komm, Heiliger Geist, öffne unser Herz, damit wir erkennen, dass Jesus unter uns Christen gegenwärtig ist, wenn wir uns in seinem Namen versammeln.

Mit seiner Gnade werden wir imstande sein, voll Glauben und Freude unseren Mitmenschen Zeugnis zu geben in Wort und Tat.

27.01. MI der 3. Woche im Jks.
(g) Hl. Ángela Meríci

(L) 2 Samuel 7,4-17; Psalm 89,4-5.27-30;
(E) Markus 4,1-20

Er lehrte sie in Form von Gleichnissen und sagte zu ihnen: Hört! - Mk 4,2-3

Wenn Jesus in Gleichnissen (im heutigen Evangelium vom Sämann) redet, dann ermöglicht er allen, verstanden zu werden.

Durch die Erzählung von Ereignissen aus dem täglichen Leben können Kinder und Erwachsene etwas von der Lehre Jesu verstehen und umsetzen.
Wenn wir das Wort Gottes beherzigen, werden wir reiche Frucht bringen.

Um jedoch alles besser zu verstehen, wollen wir die religiösen Weiter-bildungsangebote nützen.

28.01. DO der 3. Woche im Jks.
(G) Hl. Thomas von Aquin

(L) 2 Sam 7,18-19.24-29; Psalm 132,1-3.5.11-14;
(E) Markus 4,21-25

Wer hat, dem wird gegeben - Mk 4,25

Wer den Glauben an Jesus ernst nimmt und dessen Wort im Leben umsetzt:
- wird immer reicher werden an göttlichem Leben,
- an erneuertem Glauben und an Liebesfähigkeit;
- dessen Herz wird weit werden wie jenes der Heiligen.

Heiliger Geist, ich vertraue auf deinen Beistand!


29.01. FR der 3. Woche im Jks.
(G) Hl. Josef Frëinademetz

(L) Römerbrief 15,14-21; Psalm 98,1-6;
(E) Lukas 10,1-9

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde - Ps 98,4

Der hl. Josef Frëinademetz ging nach China, weil er den Menschen Christus bringen wollte.

Heute freut sich die Kirche dort großen Zulaufs, trotz Verfolgung und Unterdrückung.

So wird immer mehr wahr, was in diesem Psalmvers verheißen ist, dass alle Länder der Erde dem Herrn jauchzen.

30.01. SA der 3. Woche im Jks.

(L) 2 Sam 12,1-7a.10-17;
Psalm 51,12-17; (E) Markus 4,35-41

Er lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief - Mk 4,38

Jesus schlief im Boot, weil er wegen der Unterweisungen des Volkes in den letzten Tagen müde war.
Doch kaum wecken ihn die Jünger wegen des heftigen Wirbelsturmes, steht er auf, droht dem Wind und den Wellen - und es tritt völlige Stille ein.
Jesus ist der Herr des Himmels und der Erde, auch einer jeden Angstsituation von uns Menschen.
Daher müssen wir uns nur darin üben, ihn "zu wecken" und in Gemeinschaft mit ihm zu leben.
Jesus wird uns stets
seinen Frieden schenken.

31.01. 4. Sonntag im Jks. [IV] Lesejahr C
Mediensonntag (DK) (G/e) Hl. Johannes Bosco

(L1) Jeremía 1,4-5.17-19; Psalm 71,1-3.5-6.15.17;
(L2) 1 Kor 12,31 13,13; (E) Lukas 4,21-30

Seine Rede fand bei allen Beifall - Lk 4,22

Für kurze Zeit waren die Einwohner von Nazaret vom Wort Jesu begeistert.

Wie viele andere Menschen glauben sie jedoch nicht an ihn, anstatt zu versuchen, Jesus näher und tiefer kennen zu lernen.
Sie folgen ihren menschlichen Überlegungen, geraten in Wut und treiben ihn zur Stadt hinaus.

Herr Jesus, mach uns demütig und arm vor der wunderbaren Gegenwart Gottes in dir!
Nur du kannst dich uns offenbaren, um uns zu retten.

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