2010

01.10. DO der 26. Woche im Jks.
(G) Hl. Theresia vom Kinde Jesus

(L) Buch Ijob 38,1.12-21; 40,3-5;
Psalm 139,1-3.7-10.13-14; (E) Lukas 10,13-16

Wer euch hört, der hört mich - Lk 10,16

Jesus denkt bereits an die Zukunft:

Wer wird zu den Menschen sprechen?
Wer wird ihnen seine Lehre verkünden?

Seine Jünger, die ihn lieben, werden den Heiligen Geist empfangen.
Dann wird er ihren Mund gebrauchen, um allen Menschen die Liebe Gottes und dessen Weisheit zu verkünden.

Herr, sende Arbeiter in deinen Weinberg, denn die Ernte ist groß.

02.10. SA der 26. Woche im Jks.
(G) Heilige Schutzengel [P]

(L) Éxodus 23,20-23a; Psalm 91,1-6.10-11;
(E) Matthäus 18,1-5.10

Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht - Ex 23,20

Ich denke gerne an den Schutzengel, den der Vater in seiner unendlichen Barmherzigkeit auch mir zugewiesen hat.

Hl. Schutzengel, behüte mich auf all meinen Wegen und beschütze mich vor den Angriffen des Bösen.

Ich erinnere mich noch gerne an bestimmte Ereignisse, wo du mich vor einem Unglück bewahrt hast.
Doch wie oft wirst du mir geholfen haben, ohne es zu merken?
Auch dafür danke ich dir!

03.10. 27. Sonntag im Jks. [III] Lesejahr C
Rosenkranzsonntag (DK)

(L1) Buch Hábakuk 1,2-3; 2,2-4; Ps 95,1-2.6-9;
(L2) 2 Tim 1,6-8.13-14; (E) Lukas 17,5-10

Stärke unseren Glauben! - Lk 17,5

Jesus antwortet auf die Bitte der Apostel mit dem Hinweis auf ein Senfkorn.

Er will damit sagen, dass der Glaube nicht gemessen werden kann, denn er ist ein Geschenk Gottes, und dass Gott nicht geizig ist.

Wichtig ist, dass wir jenen Glauben, den wir haben, auch einsetzen.

Dieser genügt, um die vielen Wunder-zeichen Gottes mit uns und in der Welt wahrzunehmen.

04.10. MO Fest des hl. Franz von Assisi,
Schutzpatron Italiens [P]

(L) Gálaterbrief 6,14-18;
Psalm 16,1-2.5.7-9.11; (E) Matthäus 11,25-30

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen - Mt 11,28

Franziskus führte ein unruhiges Leben, bis er im Aussätzigen Jesus erkannt hat.

Ab diesem Zeitpunkt fand sein Herz den Frieden und die Kraft, ihn anderen weiterzugeben.

Auch wir werden vom Frieden und der Freude in Gott bereichert werden, wenn wir Jesus in den Kranken und Leidenden lieben und so uns selbst vergessen.

05.10. DI der 27. Woche im Jks. [III]

(L) Gálaterbrief 1,13-24;
Psalm 139,1-3.13-16b; (E) Lukas 10,38-42

Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen - Lk 10,41

Jesus will nicht nur Marta unterweisen und von der Aufregung und vom Stress befreien, sondern er will auch uns helfen.

Er ist unser wahrer Friede, das Brot und die Stärkung, die der Vater uns schenkt auf unserem Lebensweg.

Daher wollen wir unseren Blick fest auf Jesus richten und vor ihm verweilen.

Er ist das einzige notwendige Gut, das wir annehmen und weitergeben sollen.

06.10. MI der 27. Woche im Jks.
(g) Hl. Bruno der Kartäuser

(L) Gálaterbrief 2,1-2.7-144; Psalm 117,1-2;
(E) Lukas 11,1-4

Wenn ihr betet, so sprecht: Vater - Lk 11,2

Jesus ist in die Welt gekommen, um uns das Beten zu lehren und uns an seiner Beziehung mit dem Vater teilhaben zu lassen.
Wenn wir unser persönliches "Gespräch" mit Jesus intensiv pflegen, dann empfangen wir - als Geschenk - sein kindliches Vertrauensverhältnis und die Hingabe zum Vater.
Auf diese Weise erkennen wir immer mehr nicht nur Denjenigen, der uns liebt, sondern auch den, dem die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit gebühren:
Den Schöpfer des Himmels
und der Erde.

07.10. DO der 27. Woche im Jks.
(G) Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz [P]

(L) Apostelgeschichte 1,12-14;
A-Psalm: Lukas 1,46b-51.53-55; (E) Lukas 1,26-38

Der Name der Jungfrau war Maria - Lk 1,27

Vater, du sandtest deinen Engel zu einem Mädchen von Nazaret.

Es besitzt keine Ausbildung, keine besonderen Gaben, sondern nur den Glauben und die Demut.

Du, Vater, verlangst nichts anderes, um dein großes Heilswerk zu beginnen mit jenen Menschen, die nicht glauben können/wollen und sich für sehr weise halten.

08.10. FR der 27. Woche im Jks. [III]

(L) Gálaterbrief 3,6-14; Psalm 111,1-6;
(E) Lukas 11,14-26

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich - Lk 11,23

Manchmal hört man den Ausspruch:
"Ja schon, aber das ist eine Sache für Priester, für Klosterfrauen, für ganz Fromme!"

Jesus hingegen erinnert uns daran, dass es keine halben, neutralen Einstellungen ihm gegenüber gibt.

Wer sich nicht auf seine Seite und auf jene der Kirche stellt, indem er auf die Stimme Jesu hört, begibt sich auf die Seite seines Gegners.
Diese Entscheidung hat aber große Folgen.

09.10. SA der 27. Woche im Jks.
(g) Hl. Dionysius und Gefährten
(g) Hl. Johannes Leonardi

(L) Gálaterbrief 3,22-29;
Psalm 105,2-7; (E) Lukas 11,27-28

Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat - Lk 11,27

Auch alle jene Personen, die das Wort Gottes hören und es in die Tat umsetzen, "gebären" Jesus für die Welt, so wie die seligste Jungfrau Maria.

Sie hat das Wort angenommen, und es ist Fleisch geworden.

Die Heiligen, derer wir heute gedenken, bezeugen genau dies:

Durch die Liebe zum Wort Gottes finden wir die wahre Seligkeit und das ewige Leben.

10.10. 28. Sonntag im Jks. [IV] Lesejahr C

(L1) 2. Buch d. Könige 5,14-17; Psalm 98,1-4;
(L2) 2 Timótheus 2,8-13; (E) Lukas 17, 11-19

Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! -
Lk 17,13

Es tut auch uns gut, wenn wir das Gebet dieser zehn Aussätzigen öfters wiederholen.

Es ist ein besonderes Kennzeichen des Herrn, unseres Vaters, mit all jenen Barmherzigkeit zu üben, die arm und krank sind, gebeugt von vielerlei Nöten.

Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns, denn du kannst uns heilen!

11.10. MO der 28. Woche im Jks.
(g) Sel. Johannes XXIII.

(L) Gálaterbrief 4,22-24.26-28.31 - 5,1;
Psalm 113,1-7; (E) Lukas 11,29-32

Zur Freiheit hat uns Christus befreit -
Gal 5,1

Der hl. Paulus ermahnt die von ihm bekehrten Christen, im Glauben an Jesus Christus auszuharren.

Diesen Glauben haben sie von seiner Kirche als Gabe empfangen; er ist die Quelle der wahren Freiheit.

Danke, Jesus, für das große Geschenk des Glaubens an dich.
Nur du allein befreist uns von jeder Art von "Sklaverei", von jeder Anhänglichkeit an die sogenannten "Werte" dieser Welt.

12.10. DI der 28. Woche im Jks.

(L) Gálaterbrief 5,1-6;
Psalm 119,41.43-45.47-48; (E) Lukas 11,37-41

In jener Zeit lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein - Lk 11,37

Jesus, heute laden auch wir dich zum Mittagessen bei uns ein.
Deine Gegenwart unter uns bei Tisch ist keineswegs unbedeutend.

Diese Gegenwart ist wie ein Licht, das in uns leuchtet, das unsere Finsternis und unseren Mangel an echter Gesprächsbereitschaft erhellt.

Jesus, du leitest uns auf den rechten Weg zueinander und hilfst uns mit deinem Wort, bei unserem Zusammensein die Eintracht und den Frieden zu fördern.

13.10. MI der 28. Woche im Jks.

(L) Gálaterbrief 5,18-25;
Psalm 1,1-4.6; (E) Lukas 11,42-46

Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung - Gal 5,22-23a

Jesus, ich habe in der guten "Erde" meines Herzens einen ganz kleinen Samen gepflanzt.

Er ist ein "Baum" geworden, ohne dass ich etwas ganz Besonderes für den Samen getan hätte, außer ihn zu pflegen.
Dieser hat reiche Frucht gebracht - die Früchte des Geistes! Und jetzt wohnt in meinem Herzen die Liebe Gottes.

Danke, guter Vater, für deine Sorge
um meinen Samen!

14.10. DO der 28. Woche im Jks.
(g) Hl. Kallistus I.

(L) Épheserbrief 1,1-10;
Psalm 98,1-6; (E) Lukas 11,47-54

Weh euch Gesetzeslehrern! - Lk 11,52

Wenn wir das Wort Gottes hören und lesen, müssen wir es mit der Hilfe des Heiligen Geistes tun.

Dies gilt besonders dann, wenn wir es anderen Menschen erklären wollen, ansonsten sind wir nicht imstande, die tiefere Bedeutung des Wortes Gottes zu erfassen.

Dann könnten wir mehr schaden als nützen.
Komm, Heiliger Geist,
und erleuchte uns!

15.10. FR der 28. Woche im Jks.
(G) Hl. Theresia von Jesus (von Ávila)

(L) Épheserbrief 1,11-14;
Psalm 33,1-5.12-13; (E) Lukas 12,1-7

Fürchtet euch nicht! - Lk 12,7

Unser Glaubensleben im Gehorsam zu Jesus könnte andere Menschen stören, die ihn nicht oder nur oberflächlich kennen und nicht lieben.

Doch Jesus ermahnt uns, uns vor niemandem zu fürchten, sondern beharrlich seinen Willen zu erfüllen.

Gottvater freut sich über unser Verhalten und wacht über uns.

16.10. SA der 28. Woche im Jks.
(H) Jahrestag der Weihe d. eigenen Kirche (DK)
(g) Hl. Gallus (g) Hl. Hedwig von Andechs
(g) Hl. Margareta Maria Álacoque

(L) Épheserbrief 1,15-23;
Psalm 8,2-7; (E) Lukas 12,8-12

Wer den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben - Lk 12,10

Der Heilige Geist ist das Leben Gottes, seine Liebe, seine Weisheit.

Er ist Derjenige, der uns die Fülle des Lebens Gottes schenkt - hier und heute.

Den Heiligen Geist nicht zu erkennen, ja ihn zu lästern, heißt:
auf die Liebe verzichten, auf die Barmherzigkeit und auf die Vergebung Gottes.

17.10. 29. Sonntag im Jks. [I] Lesejahr C
Kirchweihsonntag (G/e) Hl. Ignatius von Antióchien

(L1) Buch Éxodus 17,8-13; Psalm 121,1-8;
(L2) 2 Timótheus 3,14 - 4,2; (E) Lukas 18,1-8

Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben finden? - Lk 18,8

Diese Frage Jesu am Ende des Gleichnisses vom ungerechten Richter lädt uns ein, stets ohne Unterlass zu beten. Sie ermahnt uns auch, unseren Glauben zu überprüfen, um klar zu sehen, wer Gott für uns ist.
Ist nicht Er der Mittelpunkt und die Fülle unseres Lebens? Warum sollten wir daher nicht lernen, stets bei ihm zu sein, um die Fülle des Lebens zu erlangen?
Ist nicht Gott der Herr der Welt und der Menschheitsgeschichte? Warum stellen wir uns nicht unter seinen Schutz, um für immer bei ihm zu sein?

18.10. MO Fest d. hl. Lukas, Evangelist [P]

(L) 2. Timótheusbrief 4,10-17b;
Psalm 145,10-13b.17-18; (E) Lukas 10,1-9

Wenn ihr in eine Stadt kommt und man
euch aufnimmt, so esst, was man
euch vorsetzt - Lk 10,8

Jesus sagt das zu seinen Jüngern, denen er den "Missionsauftrag" erteilt hat.

Er trägt ihnen auf, sich nicht um ihren eigenen Unterhalt zu kümmern, sondern sich auf die Vorsehung des Vaters zu verlassen.

Aus seinen Händen werden sie empfangen, was er ihnen anvertrauen will, und zwar überall dort, wo sie das Reich Gottes verkünden.

19.10. DI der 29. Woche im Jks. [I]
(g) Hl. Johannes de Brébeuf, hl. Isaac Jogues u. vier Gefährten (g) Hl. Paul vom Kreuz

(L) Éph 2,12-22; Ps 85,9-14; (E) Lukas 12,35-38

Jetzt seid ihr ... durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen - Eph 2,13

Wir leiden oft aufgrund von Missver-ständnissen und Streitereien. Jesus hat jedoch durch sein Blut am Kreuz den Verursacher dieser Verhaltensweisen besiegt.
Daher haben wir die gute Hoffnung, ja die Gewissheit, dass wir durch die wiederholte Anrufung seines kostbaren Blutes diese bedrückenden Situationen meistern werden.
Sie werden sich früher oder später mit dem Beistand Jesu auflösen. Der Teufel muss sich zurückziehen, und der Gott des Friedens wird in uns einziehen.

20.10. MI der 29. Woche im Jks.
(g) Hl. Wendelin

(L) Épheserbrief 3,2-12;
A-Psalm: Jes 12,2-6; (E) Lukas 12,39-48

Haltet auch ihr euch bereit! - Lk 12,40

Wie kann ich mich bereithalten, um Jesus und dessen Willen anzunehmen?

Wenn ich wachsam bin und bereitwillig seine Frohe Botschaft höre, merke ich, dass ich von Jesus geliebt werde.

In einer solchen geistlichen Verfassung bin ich imstande, mein Leben nach seiner Weisung auszurichten - "dann bin ich bereit".

Heiliger Geist,
ich vertraue auf deine Hilfe!

21.10. DO der 29. Woche im Jks.
(g) Hl. Ursula und Gefährtinnen

(L) Épheserbrief 3,14-21;
Psalm 33,1-2.4-5.11-12.18-19; (E) Lukas 12,49-53

Ihr werdet mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt - Eph 3,19

Gott hat uns seinen Sohn gesandt, damit wir das Leben haben, und es in Fülle haben. Durch ihn haben wir die Vergebung der Sünden erlangt; durch ihn sind wir Kinder Gottes geworden.
Der Apostel Paulus bittet für die Gemeinde um Erkenntnis, die bis in die Tiefe der Gottheit reicht.
Eine solche Erkenntnis ist Glaube und Liebe zugleich. Durch sie wohnt Christus im Herzen der Menschen; gelangen wir zur ganzen Fülle Gottes.
Was sollen wir über diese Großzügigkeit Gottes sagen? Vater, ich will dein sein!

22.10. FR der 29. Woche im Jks.

(L) Épheserbrief 4,1-6; Psalm 24,1-6;
(E) Lukas 12,54-59

Wenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen - Lk 12,58

Jesus ist die Weisheit Gottes, der die Liebe ist. Er weiß, was uns zum Guten gereicht.

Heute ermahnt uns Jesus zur Demut und zur Eintracht mit Menschen, die irgendein Recht uns gegenüber beanspruchen wollen.

Diese Demut leitet uns an, nicht auf unserem Recht zu beharren und es vor Gericht einzuklagen.
Danke, Jesus, dass du dich in jeder Lage um uns kümmerst!

23.10. SA der 29. Woche im Jks.
(g) Hl. Johannes von Capestráno

(L) Épheserbrief 4,7-16;
Psalm 122,1-5; (E) Lukas 13,1-9

Er gab den einen das Apostelamt ... für den Aufbau des Leibes Christi - Eph 4,11-12

Der hl. Paulus beschreibt die Kirche als Werk Gottes; auch die Rangordnung, die in ihr herrscht, ist von Gott gewollt.

Einige Personen dienen als Fundament der Kirche, und das sind die Apostel.

Ohne sie können wir nicht Kirche sein, können wir weder Gott gefallen, noch zum Segen für die Welt werden.

24.10. 30. Sonntag im Jks. [II] Lesejahr C
Sonntag der Weltkirche Weltmissionssonntag
(g/e) Hl. Antonius Maria Clarét

(L1) Sirach 35,15b-17.20-22a; Ps 34,2-3.17-19.23;
2 Tim 4,6-8.16-18;(E) Lk 18,9-14

Gott, sei mir Sünder gnädig! - Lk 18,13

Sich als Sünder vor Gott zu bekennen, ist sein Geschenk, das wir empfangen dürfen, wenn wir in Demut unsere Sünden bekennen.
Den Demütigen schenkt Gott die Gnade der Vergebung.

Für uns bedeutet das: Befreiung von der Sklaverei der Sünde und der Bedrücktheit sowie die Erfahrung inniger Freude und Freiheit.
Danke, Jesus, für diese Erfahrung, die ich jedes Mal erfahren durfte, wenn ich meine Sünden gebeichtet habe.

25.10. MO der 30. Woche im Jks.

(L) Épheserbrief 4,32 - 5,8; Psalm 1,1-4.6;
(E) Lukas 13,10-17

Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott - Lk 13,13

Alle Menschen, die von Jesus geheilt werden, erheben ihre Augen zum Himmel und sehen die Herrlichkeit Gottes.

Sie preisen ihn und danken ihm für sein großes Erbarmen.

O Jesus, schau auch auf mein schweres Leiden und mach mich gesund!

Ich will dich von ganzem Herzen preisen und dir danken.

26.10. DI der 30. Woche im Jks.

(L) Épheserbrief 5,21-33; Psalm 128,1-5;
(E) Lukas 13,18-21

Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst -
Eph 5,28

Die Gattin/der Gatte ist die allernächste Person, dass sogar die Heilige Schrift sagt:
"Der Mann und die Frau werden e i n Fleisch sein" (Gen 2,24).

Sich um die eigene Frau oder um den eigenen Mann kümmern - um ihre/seine geistliche und körperliche Gesundheit -, heißt sich selbst lieben, sich selbst etwas Gutes tun.

27.10. MI der 30. Woche im Jks.

(L) Épheserbrief 6,1-9; Psalm 145,10-14;
(E) Lukas 13,22-30

Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? - Lk 13,23

Es scheint, als ob Jesus auf diese Frage antwortet:
Das zu wissen, ist nicht wichtig; wichtiger ist hingegen, das eigene Heil zu erlangen.

Aus diesem Grunde müssen wir uns von Jesus lieben lassen, ihm mit ganzem Vertrauen gehorchen durch das Hören auf sein Wort, das uns die Kirche bei jeder hl. Messe verkündet.

28.10. Donnerstag
Fest der hll. Apostel Simon und Judas [P]

(L) Épheserbrief 2,19-22; Psalm 19,2-5;
(E) Lukas 6,12-19

Jesus verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott - Lk 6,12

Jesus ist für uns gerade dann Vorbild, wenn in uns und um uns herum "finstere und tiefe Nacht" herrscht.

Gerade dann ist es wichtig, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu leben.

Werfen wir uns in solchen Situationen in die Hände des Vaters und verharren wir in der Anbetung vor ihm.

Wenn wir mit Jesus sterben,
gewinnen wir wieder das Leben.

29.10. FR der 30. Woche im Jks. [II]

(L) Philipperbrief 1,1-11;
Psalm 111,1-6; (E) Lukas 14,1-6

Er berührte den Mann, heilte ihn und ließ ihn gehen - Lk 14,4

Auch wir müssen lernen, vor Jesus hinzutreten wie dieser Wassersüchtige.

Das ist unsere Berufung!

Jesus wird uns dann mit großer Liebe und voller Erbarmen an die Hand nehmen.

Er wird uns heilen und uns befreien, auch wenn die Umgebung um uns herum schwierig und glaubensfeindlich ist.

30.10. SA der 30. Woche im Jks.

(L) Philipperbrief 1,18b-26; Psalm 42,2-3.5;
(E) Lukas 14,1.7-11

Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen
bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus -
Lk 14,8

Manchmal habe ich bei den Versamm-
lungen oder beim Gottesdienst beobachtet, dass einige Personen die letzten Stühle oder Bänke besetzt haben.

Wenn ich sie dann eingeladen habe, nach vorne zu kommen, wurde das mit Freude angenommen.

In diesem Falle haben sie das obige Wort Jesu in die Tat umgesetzt; ihre Demut wurde für sie zur Gelegenheit, um eine große Freude zu verspüren.

31.10. 31. Sonntag im Jks. [III] Lesejahr C
(g/e) Hl. Wolfgang

(L1) Weisheit 11,22 -12,2; Psalm 145,1-2.8-14;
(L2) 2 Thessónicher 1,11- 2,2; (E) Lukas 19,1-10

Er stieg schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf - Lk 19,6

Wenn ich am Sonntag zur Messe gehe - vielleicht schnellen Schrittes, weil ich etwas verspätet bin -, dann mache ich es wie Zachäus im heutigen Evangelium:
Ich gehe zu einer wichtigen Begegnung, die mein Leben ändert.
Jesus will mich mit seinen Schätzen bereichern. Er erwartet mich, während ich vom "hohen Sockel" herabsteige, auf den ich mich erhoben habe, um "größer" zu sein als die anderen.
Voll Dankbarkeit erfahre ich, dass mir Heil und Segen zuteil werden.
Dadurch werde ich befähigt, den Mitmenschen beizustehen.

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