2010

01.11. MO Hochfest Allerheiligen [P]

(L1) Offenbarung 7,2-4.9-14; Psalm 24,1-6;
(L2) 1 Johannes 3,1-3; (E) Matthäus 5,1-12a

Jetzt sind wir Kinder Gottes - 1 Joh 3,2

Sich als Kind Gottes fühlen zu dürfen, ist wirklich etwas Großes!

Wir müssen uns stets vor Augen halten:
Wir sind Kinder Gottes.

Von dieser Überzeugung dürfen wir nicht abweichen, sie ist zu schön und zu wichtig für unser Leben.

Auf diesen Glauben haben die Heiligen ihr Leben und ihre ganze Liebe gegründet.
Ihre Liebe zum Herrn hat unendlich vielen Menschen und ganzen Völkern Hoffnung, Frieden und Freude beschert.

02.11. DI Allerseelen [P]

(L1) Buch Ijob 19,1.23-27; Ps 42,2-3.5; 43,3-4;
(L2) Römer 8,14-23; (E) Joh 14,1-6 (Messe II)

Abba, Vater! - Röm 8,15

Weil wir aus Gnade Kinder Gottes sind, endet unser Leben beim Tode nicht im Nichts.
Wenn wir zu Lebzeiten Gott aus tiefem Glauben mit dem Namen VATER anreden, dann wird er selbst nicht zulassen, dass wir eines Tages damit aufhören. Denn das Leben, das er uns schenkt, ist unseres Gottes würdig; es ist ewiges Leben.
Heute beten wir für jene Angehörigen, die mit uns den Glauben an den Vater geteilt haben, jedoch nicht ganz den "Götzen der Welt" abgeschworen haben.
Ihre Seele muss gereinigt werden, um zum ewigen Leben zu gelangen.

03.11. MI der 31. Woche im Jks. [III]
(g) Hl. Hubert (g) Hl. Pirmin (g) Hl. Martin v. Porres

(L) Philipperbrief 2,12-18;
Psalm 27,1.4.13-14; (E) Lukas 14,25-33

Müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil! - Phil 2,12

Der hl. Paulus will, dass wir uns nicht von den vergänglichen Dingen ablenken lassen, weil unser Leben sonst leer, ja sinnlos würde.
Er empfiehlt uns daher, unser Ziel - das Heil - nicht aus den Augen zu verlieren.
Das Heil unserer Seele ist Geschenk unseres Erlösers Jesus Christus.
Wenn unser Blick stets auf Jesus gerichtet ist, dann werden wir der Versuchung widerstehen, die anderen zu kritisieren und zu verurteilen.
Unser Wesen wird dadurch sicher friedfertiger und froher.

04.11. DO der 31. Woche im Jks.
(G) Hl. Karl Borromäus

(L) Philipperbrief 3,3-8a;
Psalm 105,2-7; (E) Lukas 15,1-10

Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war - Lk 15,6

Jesus erzählt das Gleichnis von der Freude Gottes.
Er freut sich wirklich, wenn jemand seine Sünden bereut und wieder beginnt, den Vater zu lieben.
Zu solchen Sündern gehöre auch ich, der/die umkehrt in den "Schafstall" Gottes.
Komm, Herr Jesus, nimm mich voll Freude auf deine Schultern!

Ich will bei dir bleiben, denn dort ist es schöner, als wenn ich mich an das Sündhafte anpasse, um meinen Leidenschaften zu frönen.

05.11. FR der 31. Woche im Jks.

(L) Philipperbrief 3,17 - 4,1;
Psalm 122,1-5; (E) Lukas 15,1-10

Steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn - Phil 4,1

Wie oft werden solche Ermahnungen an uns gerichtet!
Diese Aufforderung ist wirklich notwendig, denn andere Versuchungen gibt es jede Menge.

Enge Verbundenheit mit dem Herrn schützt uns vor vielen Gefahren.

In ihm haben wir das Leben; ohne ihn spüren wir keine wahre Freude, keinen Frieden, keine Mitmenschlichkeit, keinen Lebenssinn.
Wir wollen fest im Herrn stehen!

06.11. SA der 31. Woche im Jks.
(g) Hl. Leonhard

(L) Philipperbrief 4,10-19;
Psalm 112,1-2.5-6.8-9; (E) Lukas 16,9-15

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen - Lk 16,10

Jesus sagt das, wenn er uns über den Umgang mit dem Reichtum belehrt.

Wer im Umgang mit den kleinen und großen Dingen dieser Welt zuverlässig ist, wird es auch sein im Umgang mit den geistlichen Aufgaben, die das Reich Gottes betreffen.

Wenn jemand sein Herz nicht von den Gütern dieser Welt vereinnahmen lässt, dann wird er/sie sich fruchtbringend um das Wachstum und das Wohlergehen der Kirche kümmern.

07.11. 32. Sonntag im Jks. [IV] Lesejahr C
(g/e) Hl. Willibrord

(L1) 2 Makkabäer 7,1-2.7a.9-14; Ps 17,1.3.5-6.8.15;
(L2) 2 Thess 2,16 - 3,5; (E) Lukas 20,27-38

Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden - Lk 20,38

Wir haben vor kurzem das Hochfest Allerheiligen gefeiert und zu Allerseelen für unsere Verstorbenen gebetet.
Der obige Bibelvers will uns nochmals an sie erinnern: Sie leben!
Dessen können wir sicher sein, denn Gott hat nie jemanden für tot gehalten.
Er hält alle Zusagen, die er Abraham gemacht hat, und an diese hält er sich auch heute noch.
Abraham ist für Gott kein Toter, sondern sein geliebter Sohn.
Dasselbe gilt auch
für mich und für dich.

08.11. MO der 32. Woche im Jks.

(L) Titusbrief 1,1-9;
Psalm 24,1-6; (E) Lukas 17,1-6

Stärke unseren Glauben! - Lk 17,5

Die Apostel wurden von Jesus belehrt, dass sie sich daran gewöhnen müssen, siebenmal am Tag zu vergeben, d. h. immer.

Sie begreifen, dass dies nur möglich ist, wenn jemand im Glauben fest verankert ist und ihn im Leben umsetzt.

Aus diesem Grunde bitten die Apostel den Herrn um einen stärkeren Glauben, als den sie gerade haben.

09.11. DI (F) Weihetag d Lateranbasilika [P]

(L) Ezéchiel 47,1-2.8-9.12 oder1Kor 3,9-11.16-17; Psalm 46,2-3.5-6.8-9; (E) Johannes 2,13-22

Er aber meinte den Tempel seines Leibes - Joh 2,21

Als Salomon den Tempel eröffnete, wunderte er sich, dass Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, sich in einem von Menschen erbauten Gebäude "einschließen" lässt.
Wahrlich, dieser Zweifel ist berechtigt!
Denn für Gott wäre es viel zu demütigend, nur in einem Gebäude zu wohnen, und nicht im Herzen der Menschen.
Jesus erklärt im heutigen Evangelium:
Der wahre Tempel Gottes ist er selbst; und durch seine Gnade wohnt er auch in allen von uns. Am Fest der Kathedrale des Papstes freuen wir uns über die Einheit mit der ganzen Kirche.

10.11. MI der 32. Woche im Jks. [IV]
(G) Hl. Leo der Große

(L) Titusbrief 3,1-7;
Psalm 23,1-6; (E) Lukas 17,7-10

Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! -
Lk 17,13

So riefen die zehn Aussätzigen zu Jesus.
Sie hatten ihn erkannt und ihr Vertrauen ganz auf ihn gesetzt.

Jesus erhört das inbrünstige Gebet der Menschen.

Noch mehr gefällt ihm aber unsere Dankbarkeit ihm gegenüber und unsere bereitwillige Nachfolge.

11.11. DO der 32. Woche im Jks.
(G) Hl. Martin von Tours

(L) Philémonbrief 7-20;
Psalm 146,6-10; (E) Lukas 17,20-25

Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch - Lk 17,13

Jesus rät den Jüngern davon ab, denen zu glauben, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken.
Es gibt nämlich Personen, die sich entweder aus Gewinnsucht oder aus Eitelkeit für wichtig oder sogar als unersetzlich zur Erlangung des Heiles halten.

Jesus sagt: Folgt ihnen nicht nach, denn das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.
Wahrlich, das Reich Gottes ist dort, wo man Jesus liebt und ihm gehorcht.

12.11. FR der 32. Woche im Jks.
(G) Hl. Jósaphat Kunzéwitsch

(L) 2. Johannesbrief 4-9;
Psalm 119,1-2.10-11.17-18; (E) Lukas 17,20-25

Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen - 2 Joh 7

Auch der Apostel Johannes erinnert uns an die Warnungen Jesu. Wir können nie genug wachsam sein.

Wir dürfen nicht allen vertrauen, die von Gott reden oder über unsere Rettung.

Wir müssen stets alle Worte von Menschen mit dem Glaubensbekenntnis vergleichen, das die Kirche uns seit Jahrhunderten überliefert.
Die Kirche ist unsere Mutter und Lehrmeisterin, die uns vor den Verführern bewahren will.

13.11. SA der 32. Woche im Jks.

(L) 3. Johannesbrief 5-8;
Psalm 112,1-6; (E) Lukas 18,1-8

Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben finden? - Lk 18,8

Jesus stellt uns eine sehr wichtige Frage. Was ihm vor allem am Herzen liegt, ist der Glaube.
Wir könnten uns fragen:
Warum nicht die Liebe, da Jesus doch die Liebe Gottes für die Menschen ist?

Die wahre und ewige Liebe ist er, Jesus selbst, und wir können ihn nur dank des Glaubens in uns aufnehmen.

Wenn es keinen Glauben mehr geben wird, dann wird es auch keine Liebe mehr geben!

14.11. 33. Sonntag im Jks [I] Lesejahr C
Caritassonntag (DK)

(L1) Buch Maleáchi 3,19-20; Psalm 98,5-9;
(L2) 2 Thessalónicher 3,7-12; (E) Lukas 21,5-19

Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen - Lk 21,19

Jesus spricht zu den Jüngern über das Ende der Welt und auch über die Verfolgungen, die sie um seines Namens willen erleiden werden.
All die schönen Dinge, die uns umgeben, und die großen, herrlichen - von Menschenhand geschaffenen - Kunstwerke dürfen unser Herz nicht in Beschlag nehmen.
Sogar die Liebe unserer nächsten Angehörigen wird vergehen.
Jesus bleibt als Einziger; an ihn will ich mich mit aller Kraft klammern.
Er allein ist mein Retter!

15.11. MO der 33. Woche im Jks.
(g) Hl. Albert der Große (g) Hl. Leopold

(L) Offenbarung d. Johannes 1,1-4; 2,1-5a
Psalm 1,1-4.6; (E) Lukas 18,35-43

Was soll ich dir tun? - Lk 18,41

Jesus, für mich kannst du sehr viel tun!
Du siehst ja, wie schwach ich bin, wie gering meine Liebe zu dir ist, wie unsicher mein Glaube ist und wie wankelmütig meine Hoffnung.

Siehst du, wie blind ich bin, so dass ich dein Angesicht nicht sehe;
wie taub ich bin, so dass ich deine Worte nicht höre;
wie "faul" ich bin, so dass ich mich nicht aufraffe, zu dir hinzugehen.
Jesus, stärke meinen Willen,
damit ich mich für dich entscheide!

16.11. DI der 33. Woche im Jks.
(g) Hl. Margareta

(L) Offenbarung d. Johannes 3,1-6.14-22;
Psalm 15,2-5; (E) Lukas 19,1-10

Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei - Lk 19,3

Wenn wir damals in Jericho dabei gewesen wären, hätten wir darüber gelacht beim Anblick eines so hohen Beamten - des obersten Zollpächters -, der auf einen Baum gestiegen war, um Jesus zu sehen.
Doch du, o Jesus, hast ihn gesehen; du hast nicht gelacht, sondern du hast dich darüber gefreut.
Zachäus wollte dich nämlich sehen, und deswegen hat er sich dem Gelächter der Leute ausgesetzt.
Das war ein großer Schritt
hin zum Heil!

17.11. DI der 33. Woche im Jks.
(g) Hl. Florinus von Matsch (g) Hl. Gertrud von Helfta

(L) Offenbarung d. Johannes 4,1-11;
Psalm 150,1-6; (E) Lukas 19,11-28

Aufgrund deiner eigenen Worte spreche
ich dir das Urteil - Lk 19,22

Der schlechte Diener weiß, dass der Herr anspruchsvoll ist; er weiß auch, dass das Leben darin besteht, ihm zu dienen. Obwohl dieser Diener das alles weiß, tut er nichts für seinen Herrn; er lebt lieber für sich selbst - auf egoistische Weise. Daher spricht er über sich selbst das Urteil.
Ich will hingegen wie der tüchtige Diener sein. Ich will für Jesus leben und alles zu seiner Ehre gebrauchen, was er mir gegeben hat: das Leben, den Willen, den Verstand, den Glauben, die Erkenntnis seines Wortes.

18.11. DO der 33. Woche im Jks.
(g) Weihetag d. Basiliken St. Peter u. St. Paul zu Rom [P]

(L) Offenbarung 5,1-10;
Psalm 149,1-6a.9b; (E) Lukas 19,41-44

Die Gebeugten krönt er mit Sieg - Ps 149,4

Jesus, ich danke dir, dass du vor allem auf das Niedrige schaust, auf das Kleine, auf das, was nichts ist.

Schaue auf mich, wenn ich den Blick zu dir nicht finde, weil mich etwas niederbeugt.

Dein Blick richtet mich auf. Dein Blick krönt mich mit dem Sieg deiner Liebe und Barmherzigkeit.

19.11. FR der 33. Woche im Jks.
(G) Hl. Elisabeth von Thüringen

(L) Offenbarung d. Johannes 10,8-11;
Ps 119,14.24.72.103.111.131; (E) Lukas 19,45-48

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein - Lk 19,46

Jesus, du hast aus der ganzen Welt einen Ort des Gebetes gemacht.

Trotzdem willst du, dass der Tempel für den Vater "reserviert" bleibt, dass er ein Ort ist, wo die Menschen ihm begegnen können.

In meinem Haus, in meiner Wohnung, in meinem Herzen, im Laufe meines Alltags soll immer eine kleine "Ecke" bereit sein, wo ich dem lächelnden Angesicht Gottes begegnen kann.

20.11. SA der 33. Woche im Jks.

(L) Offenbarung d. Johannes 11,4-12;
Psalm 144,1-2c.9-10; (E) Lukas 20,27-40

Meister, du hast gut geantwortet - Lk 20,39

Es ist schon sonderbar, dass ein Mensch zu dir sagen kann:
"Du hast gut geantwortet."

Jedes deiner Worte, o Jesus, ist Wort Gottes, das meine Worte beurteilt.

Vor dir muss ich schweigen, denn meine Worte "riechen" nach Sünde, ja nach Tod.

Jesus, nur deine Worte schenken Leben, bringen Licht und Frieden.

21.11. Sonntag Lesejahr C Cäciliensonntag
Hochfest Christkönigssonntag [P]
(G/e) Unsere Liebe Frau in Jerusalem

(L1) 2. Buch Samuel 5,1-3; Psalm 122,1-5;
(L2) Kolósser 1,12-20; (E) Lukas 23,35-43

Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein - Lk 23,43

Der Verbrecher auf der rechten Seite, der ebenso wie du zum Tod am Kreuz verurteilt worden ist, hat verstanden, dass du der König des Himmelreiches bist.
Er nennt dich König, und zeigt so eine große Liebe zu dir; er schämt sich deiner nicht, wie es sogar deine Jünger getan haben, als sie dich allein ließen.
Die Liebe zu dir bringt Heil, Heil für die Sünder; ja sie bringt Vergebung für jene Sünder, die von den Menschen verurteilt werden.
Jesus, denk auch an mich, den Sünder!

22.11. MO der 34. Woche im Jks. [II]
(G) Hl. Cäcilia

(L) Offenbarung d. Johannes 14,1-5;
Psalm 24,1-6; (E) Lukas 21,1-4

Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen - Lk 21,3

Das ist für uns überraschend:
Jesus muss ein ganz anderes Bewertungskriterium für das Spenden haben als wir.

Diese arme Witwe hat nicht mehr Geld in den Opferkasten hineingeworfen als die anderen; sie hat jedoch mehr Liebe hineingetan - eine viel wertvollere Gabe!

Willst du dem Herrgott etwas geben?
Gib ihm nicht etwas, was du gar nicht merkst, was dir nichts abverlangt ...

23.11. DI der 34. Woche im Jks.
(g) Hl. Kolumban (g) Hl. Klemens I.

(L) Offenbarung d. Johannes 14,14-19;
Psalm 96,10-13; (E) Lukas 21,5-11

Die Zeit zu ernten ist gekommen - Offb 14,15

In den geheimnisvollen Visionen des Apostels Johannes verkündet ein Engel die obigen Worte.

Die Zeit der Ernte ist die Stunde des Gerichtes, in der die Kinder Gottes in sein Reich heimgeholt werden.

Diese Stunde hat mit der Herabkunft Jesu begonnen, denn er versammelt all jene, die an ihn glauben, damit sie nicht verloren gehen.
Voll Freude lassen wir uns
von seiner Kirche einladen.

24.11. MI der 34. Woche im Jks.
(G) Hll. Märtyrer in Vietnam

(L) Offenbarung d. Johannes 15,1-4;
Psalm 98,1-4.7-9; (E) Lukas 21,12-19

Ihr werdet um meines Namens willen
von allen gehasst werden - Lk 21,17

Jesus sagt uns ganz klar voraus, was uns erwartet. Fast möchte man meinen, er will uns von seiner Nachfolge abraten.
Doch seine Worte erzeugen in uns eine sonderbare Wirkung: Sie wecken in uns das Verlangen, ihm ganz und für immer zu dienen.
Das Leben und Sterben der Märtyrer rufen in uns Bewunderung und Liebe hervor.
Es stimmt wirklich, was die Kirchenväter sagen: "Das Blut der Märtyrer ist der Samen für neue Christen."

25.11. DO der 34. Woche im Jks.
(g) Hl. Katharina von Alexándrien

(L) Offenbarung 18,1-2.21-23; 19,1-3.9a;
Psalm 98,1-4.7-9; (E) Lukas 21,12-19

Seine Urteile sind wahr und gerecht -
Offb 19,2

Wir freuen uns und sind "stolz" über jedes Wort unseres Gottes, denn seine Gedanken irren nie.

Sie stimmen stets mit seiner großen Liebe für die Menschen überein.

Deswegen sind seine Urteile wahr!

Sie sind auch gerecht, weil er uns mit seiner Liebe rechtfertigt und uns so seinem Herzen wohlgefällig macht.

26.11. FR der 34. Woche im Jks.
(g) Hll. Konrad und Gebhard

(L) Offenbarung d. Johannes 20,1-4.11 - 21,2;
Psalm 84,3-6a.8a; (E) Lukas 21,29-33

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen -
Lk 21,33

Wie viele Enttäuschungen habe ich in meinem Leben erfahren!
Ich war sehr oft der Überzeugung, stets in Sicherheit zu sein, indem ich mich auf meine Erfahrung und meinen Verstand verlassen habe; doch ich fand mich im "Dunkel" und im Schmerz wieder.
So verhielt sich auch Eva. Sie dachte, dass ihr die Dinge dieser Welt Glück bringen würden - und vergaß daher das Wort Gottes. Nur dieses weist uns den richtigen Weg. Es ist das Wort des Vaters, das uns Jesus gelehrt hat.

27.11. SA der 34. Woche im Jks.

(L) Offenbarung d. Johannes 22,1-7;
Psalm 95,1-2.4-7; (E) Lukas 21,34-36

Wacht und betet allezeit - Lk 21,36

Jesus will uns gut beraten und uns in Sicherheit sehen:
Denn Gefahren gibt es in dieser Welt sehr viele; die Versuchungen lauern ständig; täglich sind wir der Gefahr ausgesetzt, zu sündigen.

Daher müssen wir ständig wachsam sein und uns nicht vom Schein blenden lassen.

Damit unsere Wachsamkeit gelassen und sicher ist, müssen wir durch das ständige Gebet mit dem Sohne Gottes verbunden bleiben.

28.11. 1. Adventsonntag [I] Lesejahr A
Hausgottesdienst

(L1) Buch Jesája 2,1-5; Psalm 122,1-9;
(L2) Römer 13,11-14a; (E) Matthäus 24,37-44

Haltet auch ihr euch bereit! - Mt 24,44

Wir haben das alte Kirchenjahr mit der Ermahnung "Haltet euch bereit" beendet und nun beginnen wir damit ebenso das neue.
Wir dürfen darin nie nachlassen und uns in Sicherheit wiegen.
Unser Feind wirft ständig Schlingen aus und versucht uns, damit wir in seine Fallen tappen.

Wir wollen daher in dieser Adventzeit stets mit Jesus vereint bleiben und uns mit anderen Gläubigen treffen.
Inmitten der Kirche verbreitet Jesus ständig sein Licht und spendet uns seine Kraft.

29.11. MO der 1. Adventwoche

(L) Buch Jesája 2,1-5 oder Jes 4,2-6;
Psalm 72,1-2.7-8.12-13.17; (E) Mt 8,5-11

Ich will kommen und ihn gesund machen - Mt 8,7

Wie beeindruckend ist diese Bereitschaft des Herrn!

Er ist bereit, den kranken Diener des Hauptmanns von Kafárnaum gesund zu machen; doch er braucht ihn nicht einmal zu sehen, um ihn zu heilen.

Denn der Glaube und die Demut des Hauptmannes sind - auch für Jesus - so tief und überwältigend, dass er sofort das Wunder wirkt, indem er sagt:
"Es geschehe dir nach deinem Glauben."

30.11. DI Fest des hl. Andreas, Apostel [P]

(L) Römerbrief 10,9-18; Psalm 19,2-5b;
(E) Matthäus 4,18-22

Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm - Mt 4,20

Petrus und Andreas lassen ihre Netze liegen, um Jesus nachzufolgen.

Sie lassen die Arbeit zurück, die soziale und wirtschaftliche Sicherheit, alle weltlichen Freuden und ehrgeizigen Ziele.
Werden sie getäuscht? Werden sie enttäuscht sein?
Diesmal überlasse ich dir selbst die Antwort:
Du kannst selbst sagen, was in dir vorgegangen ist, als du etwas Wichtiges zurückgelassen hast, um Jesus nachzufolgen.

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