September 2011

01.09. DO der 22. Woche im Jks.

(L) Kolósser 1,9-14; Ps 98,2-6; (E) Lukas 5,1-11

Simon antwortete ihm: Wenn du es sagst,
werde ich die Netze auswerfen - Lk 5,5

Petrus zeigt einen großen Akt des Glaubens. Er weiß nämlich, dass Jesus - aus dem Bergort Nazaret kommend - nicht viel vom Fischfang versteht.
Er ist der festen Meinung, dass zu dieser Morgenstunde das Fischen nicht viele Früchte bringen wird. Und trotzdem glaubt er Jesus und wirft die Netze erneut aus.
So kann das Wort des Herrn seine wahre Wirkkraft offenbaren.
Die schönste Frucht jenes Fischfangs ist die große Demut im Herzen des Petrus, als er sagt: "Ich bin ein Sünder."
Auch Jakobus und Johannes lassen alles zurück und folgen Jesus nach.

02.09. FR der 22. Woche im Jks.

(L) Kolósserbrief 1,15-20;
Psalm 100,2-5; (E) Lukas 5,33-39

Christus ist das Ebenbild
des unsichtbaren Gottes - Kol 1,15

Niemand hat Gott je gesehen, und kein Mensch könnte von ihm ein Bild "zeichnen".
Doch Gott selbst wollte uns nicht die Freude vorenthalten, dass wir sein An-gesicht als gütigen Vater betrachten können.
Aus diesem Grunde hat er uns die übergroße Liebe Jesu als sein vollkom-menes Abbild geschenkt.
Danke, Vater, du hast uns ganz zufrie-den gestellt, denn das Angesicht deines Sohnes spiegelt unübertrefflich deine Barmherzigkeit zu uns wider.

03.09. SA der 22. Woche im Jks.
(G) Hl. Gregor der Große

(L) Kol 1,21-23; Ps 54,3-4.6.8; (E) Lk 6,1-5

Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat
- Lk 6,5

Der Sabbat war ein heiliger Tag - der Tag des Herrn. Es war der Tag der konkreten und wirklichen Erwartung des Messias, die Erwartung der Gegen-wart Gottes unter den Menschen.
Da nun der Messias bereits unter uns gegenwärtig ist, müssen wir ihn fragen, wie und als was wir diesen Tag ansehen sollen.
Jesus betrachtet ihn als Tag, an dem wir den Mitmenschen die Liebe des Vaters weiterschenken sollen.

Wir übergeben diesen neuen Tag der Auferstehung Jesu Gottvater.

04.09. 23. Sonntag im Jks. [III] Lj. A
Schutzengelsonntag

(L1) Ezéchiel 33,7-9; Psalm 95,1-2.6-9;
(L2) Römer 13,8-10; (E) Matthäus 18,15-20

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen - Mt 18,20

Wie schön ist diese Zusage an uns! Es braucht nicht viele, um sich der Gegen-wart und Liebe Jesu zu erfreuen.

Denn wo zwei Personen in seinem Na-men, d. h. aus Liebe zu ihm, versammelt sind, dort ist Jesus selbst gegenwärtig. Da kann er in ihren Herzen wirken und ihnen seinen Segen schenken.
An einem Werktag waren wir nur zu viert bei der hl. Messe; jemand wunderte sich, dass ich mich darüber freuen konnte, obwohl wir nur so wenige waren.
Ich freute mich jedoch über die Gegen-wart des Herrn.

05.09. MO der 23. Woche im Jks.

(L) Kol 1,24 - 2,3; Ps 62,6-9; (E) Lukas 6,6-11

Was ist am Sabbat erlaubt:
Ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen
zu lassen? - Lk 6,9

Der Sabbat - für uns Christen der Sonn-tag - ist der Tag des Herrn.

Gott kann sich nur darüber freuen:
- wenn wir an seinem Tag Werke der
Nächstenliebe vollbringen,
- wenn wir an dem Tag das tun, was er
tut: Gott schenkt das Leben.
Daher sollen wir uns bemühen, am Sonntag vor allem ihm sowie Armen und Kranken Zeit zu schenken.
Machen wir aus dem Sonntag nicht nur einen Tag der Ruhe oder der Unterhal-tung, sondern einen Tag der Nächsten-liebe.

06.09. DI der 23. Woche im Jks.

(L) Kol 2,6-15; Ps 145,1-2.8-11; (E) Lukas 6,12-19

Gebt acht, dass euch niemand mit seiner Philo-sophie und falschen Lehre verführt - Kol 2,8

Jesus hat uns eindringlich ermahnt, wachsam zu sein gegenüber Menschen, die auf betrügerische Weise versuchen, uns glauben zu machen, dass sie im Namen Gottes reden.

Auch die Apostel fahren mit dieser Ermahnung fort (vgl. Lesung). Unsere Bi-schöfe und Priester warnen ebenso vor dieser Gefahr.
Es gibt nämlich viele, die Glaubensmei-nungen vertreten, die nicht im Evange-lium stehen. Diese Meinungen nehmen von uns den Heiligen Geist und auf lan-ge Sicht zerstören sie unsere Beziehun-gen, ja die ganze Gesellschaft.

07.09. MI der 23. Woche im Jks.

(L) Kol 3,1-11; Ps 145,1-3.10-13; (E) Lk 6,20-26

Ihr seid mit Christus auferweckt; darum
strebt nach dem, was im Himmel ist - Kol 3,1

Diese Worte hören wir bereits zu Ostern; doch wir freuen uns wieder auf sie.
Streben wir wirklich nach dem, was im Himmel ist? Bemühen wir uns, an unser Ziel, ins Paradies zu kommen?
Wenn das nicht geschieht, dürfen wir daran zweifeln, ob wir mit Christus auf-erstanden sind. Als "Auferstandene" leben, bedeutet für uns in einer neuen Existenz leben - nicht von dieser Welt.
Ich bin dem lebendigen Jesus begegnet; daher versuche ich, mit ihm vereint zu bleiben und mich von ihm zu ernähren.
Ich will alle Tage meines Lebens auf den Himmel ausgerichtet verbringen.

08.09. DO Fest Mariä Geburt [P]

(L) Buch Micha 5,1-4a oder Römer 8,28-30;
Psalm 13,6a-d; (E) Matthäus 1,1-16.18-23

Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn
lieben, alles zum Guten führt - Röm 8,28

Heute danken wir Gott für die Geburt unserer Mutter, der heiligsten Jungfrau Maria. Sie wusste um diese große Wahrheit.

Wer Gott liebt, weiß nämlich, dass kein Ereignis seinen Händen entgleitet.
Maria hatte sehr oft die Gelegenheit, sich der Vorsehung des Vaters anzu-vertrauen.

Wir dürfen von ihr lernen und uns von Leiden und Enttäuschungen nicht ent-mutigen lassen:

Gott kennt den Grund, warum er uns ein Kreuz aufbürdet.

09.09. FR der 23. Woche im Jks.
(g) Hl. Korbinian (g) Hl. Petrus Clavér

(L)1Tim1,1-2..12-14;Ps 16,1-2.5.7-9.11;(E) Lk 6,39-42

Kann ein Blinder einen Blinden führen? - Lk 6,39

Auf diese Frage antworten wir sicher mit Nein. Und trotzdem machen wir uns zu "Lehrern" unserer Mitmenschen, auch unserer Kinder, ohne dass wir uns darum kümmern, im Licht zu gehen, d.h. im Glauben zu wandeln.

J e s u s ist das wahre Licht des Lebens. Er ist das Licht auf dem Weg zum Vater, zur wahren Liebe, zur dauerhaften Freude.
Wir geben unangebrachte Ratschläge, wenn wir uns dabei nicht auf Jesus beziehen. ER ist nämlich der einzige "Nichtblinde", der Einzige, der uns füh-ren kann. Ich will mich an Menschen halten, die den Weg mit Jesus gehen.

10.09. SA Fest Jahrestag der
Weihe der Dome von Brixen/Bozen (DK)

(L1) 1 Könige 6,22-23.27-30; Ps 84, 2-5.10-11a;
(L2) 1 Kor 3,9c-11.16-17; (E) Matthäus 16,13-19

Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen
Gottes! - Mt 16,16

Herr Jesus, ich bekenne aus innerstem Herzen, dass du der Messias und der Sohn des lebendigen Gottes bist.
Was Petrus auf deine Frage hin bekannt hat, das bekennen seitdem die Christen voll Überzeugung und Ehrfurcht.
Auf sein Bekenntnis hin hat Jesus dem Petrus den Primat vor allen Aposteln verliehen.
Wir wollen den Papst als Nachfolger des hl. Petrus anerkennen und für ihn - besonders in dieser schweren Zeit- oft und inbrünstig beten. Herr, beschütze und leite auch unseren Diözesan-bischof.

11.09. 24. Sonntag im Jks. [IV] Lj. A

(L1) J. Sirach 27,30 - 28,7; Ps 103,1-4.9-10.12-13;
(L2) Römer 14,7-9; (E) Matthäus 18,21-35

Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener,
ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld -
Mt 18,27

Dieses Gleichnis gibt uns zweierlei Hinweise:

Erstens den Trost zu wissen, dass Gott - wie jener Herr - uns alles vergeben kann als Antwort auf unser Gebet.

Zweitens die Aufforderung, dass auch wir unseren Mitmenschen verzeihen sollen.

Hat uns Gott vergeben? Dann gibt es nichts Schöneres und Beruhigenderes, als dass auch wir das tun, was Gott tut.

12.09. MO der 24. Woche im Jks.
(g) Mariä Namen

(L) Buch Jesája 61,9-11;
A-Psalm: 1 Sam 2,1b-e.4-8; (E) Lukas 1,26-38

Fürchte dich nicht, Maria - Lk 1,30

Maria, wir können dir nur danken, dass du eine so mutige Frau bist.
Du hast eine Aufgabe übernommen, die für jeden Menschen zu groß ist: nämlich Mutter Gottes zu werden.
Doch du hast nicht auf deine Kräfte vertraut, sondern auf Gott. Du hast ihm geglaubt mit deinem: "Mir geschehe nach deinem Willen."

Wenn wir nur auf unsere Kräfte als Christen schauen, dann müssen wir verzagen. Maria, lehre uns auf Gott zu schauen und ihm zu vertrauen, dann ist nichts unmöglich.

13.09. DI der 24. Woche im Jks.
(g) Hl. Notburga (g) Hl. Johannes Chrysóstomus

(L) 1Tim 3,1-13; Ps 101,1-6; (E) Lk 7,11-17

Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr
und sagte zu ihr: Weine nicht! - Lk 7,13

Diese Mutter weint, weil ihr einziger Sohn gestorben ist. Wer kann sie in ihrem Schmerz trösten? Doch gerade zu ihr sagt Jesus: "Weine nicht, ich bin bei dir." Das sagt Jesus auch heute zu Eltern, die wegen eines toten Kindes weinen.
Wenn sie sich an ein spiritistisches Me-dium wenden, um nochmals mit dem/r Toten sprechen zu können, werden sie nur betrogen.
Sie werden hingegen getröstet werden, wenn sie mit Jesus "reden", denn in seinen Händen ruht die Seele ihrer/s lieben Verstorbenen.

14.09. MI Fest Kreuzerhöhung [P]

(L) Buch Númeri 21,4-9 oder Philipper 2,6-11;
Psalm 78,1-2.34-39; (E) Johannes 3,13-17

Alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu - Phil 2,10

Jesus, heute schauen wir auf dein Kreuz; dort hast du die Fülle deiner Liebe vergossen.

Dort hast du den Vater geliebt, dort hast du die Menschen geliebt, dort hast du auch mich geliebt.
Das Kreuz ist der Ort deiner größten und sichtbarsten Liebe zu uns.
Vor deinem Kreuz beugen wir unsere Knie, um dich anzubeten, dir zu danken und zu dir zu sagen:
Wenn du willst, dass auch ich an dei-nem Kreuz mittrage: hier bin ich.
Ich bitte dich nur, gib mir dazu die nötige Kraft.

15.09. DO der 24. Woche im Jks.
(G) Gedächtnis der Schmerzen Mariens [P]

(L) Hebräerbrief 5,7-9; Psalm 31,2-6.15-16.20;
(E) Johannes 19,25-27 oder Lukas 2,33-35

Jesus sagte zu seiner Mutter:
Frau, siehe, dein Sohn! - Joh 19,26

Maria, Mutter des gekreuzigten Jesus, wir hören zusammen mit dir, was er zu dir vom Kreuz herab gesagt hat.
Dort hat er dir aus Liebe den Jünger als neue Aufgabe anvertraut.

Jetzt schaust du auf den Jünger Jesu - auf jede/n Jünger/in - mit demselben Liebesblick, mit dem du auf Jesus geschaut hast.
Ich danke dir, Maria, weil du gehorcht hast und ihm weiterhin gehorchst.
So kann ich mich darüber freuen, dich als Mutter in meinem Hause zu haben.

16.09. FR der 24. Woche im Jks. [IV]
(G) Hl. Kornelius und hl. Cyprian

(L) 1. Timótheusbrief 6,3b-12;
Psalm 49,6-9.17-20; (E) Lukas 8,1-3

Die Wurzel aller Übel ist die Habsucht -
1 Tim 6,10

Dieses Wort des hl. Paulus könnte ohne weiteres auch für die heutige Zeit gelten, ohne dass man es im Nachhinein dementieren müsste.

Wie viel Unheil wird durch die Gier nach Reichtum angerichtet! Wer merkt das nicht?
Warum legst du dann weiterhin so großen Wert auf das Geld? Warum häufst du weiterhin Geld an?
Warum verwendest du nicht wenigstens etwas davon für Menschen, die nichts zum Essen haben?

17.09. SA der 24. Woche im Jks.
(g) Hl. Hildegard von Bingen
(g) Hl. Robert Bellarmin

(L) 1.Timótheusbrief 6,13-16;
Psalm 100,2-5; (E) Lukas 8,4-15

Aus allen Städten strömten die Leute
zusammen - Lk 8,4

Aus allen Städten!

So als ob man sagen würde:
Jeder Mensch - von welcher kulturellen oder religiösen Herkunft auch immer - stellt fest, dass sein Leben nicht voll-kommen ist, solange ihm Jesus fehlt.

Auch ich fühle mich wirklich zu Hause, wenn ich mit Jesus bin.

Er schenkt mir jenes Licht, das mich bis in die Ewigkeit begleiten wird.

18.09. 25. Sonntag im Jks. [I] Lesejahr A
(g/e) Hl. Lambert

(L1) Jesája 55,6-9; Psalm 145,2-3.8-9.17-18;
(L2) Philipper 1,20-24.27a; (E) Matthäus 20,1-16a

Er schickte die Arbeiter in seinen Weinberg -
Mt 20,2

Noch ein Gleichnis! Damit will uns Jesus sagen, wer er ist.

Der Weinberg ist das Volk Gottes.
Alle, die bereit sind, seinem Ruf zur Mitarbeit mit ihm zu folgen, bekommen als Lohn dasselbe, das größte Geschenk:
Jesus.
Der Vater kann nämlich nicht mehr und nicht weniger geben.

Jesus ist der "Preis", der dem Leben des Menschen, auch meinem Leben, einen Sinn und eine tiefe Bedeutung verleiht.

19.09. MO der 25. Woche im Jks.
(g) Hl. Januárius

(L) Buch Ésra 1,1-6; Psalm 126,1-6;
(E) Lukas 8,16-18

Wer hat, dem wird gegeben - Lk 8,18

Jesus, ich habe ein bisschen Liebe für dich; du wirst mir davon weiterhin geben, damit mein Leben ein Wider-schein des deinigen wird.

Jesus, ich habe ein bisschen Glauben; du wirst mir davon weiterhin geben, damit ich darin beharrlich bleibe.
Jesus, ich wünsche mir, dass dich viele als ihren Herrn erkennen; lass mich an deinem Leiden Anteil haben, damit dies geschieht.
Lass mich zu Füßen deines Kreuzes verharren, um für das Heil der Welt bei-zutragen.

20.09. DI der 25. Woche im Jks.
(G) Hll. Märtyrer von Korea

(L) Buch Ésra 6,7-8.12b.14-20;
Psalm 122,1-5; (E) Lukas 8,19-21

Lasst die Arbeit am Gotteshaus weitergehen!
- Ésra 6,7

Der heidnische König Daríus verlangte, dass der Tempel Gottes wieder aufge-baut wird.
Dadurch gehorcht auch er dem leben-digen Gott.

Nicht nur gläubige Menschen können zu einem Werkzeug der Ehre Gottes und dessen Liebe zu den Völkern werden.

Öffnen wir daher unser Herz für jede Person. Gott kann uns durch jemanden lieben, von dem wir es gar nicht erwar-ten würden.

21.09. MI Fest des heiligen Matthäus,
Apostel und Evangelist [P]

(L) Épheserbrief 4,1-7.11-13; Ps 19,2-5;
(E) Matthäus 9,9-13

E i n Gott und Vater aller - Eph 4,6

Wir haben alle einen einzigen Vater;
das ist eine Grundwahrheit unseres Glaubens.
Auf dieser Wahrheit beruht die Mög-lichkeit des Friedens unter den Völkern und der gegenseitigen Liebe unter den Menschen - zu Kranken und Sündern.
Dieser Glaube wird uns von allen Aposteln weitergegeben, zwar mit unter-schiedlichen Worten, aber mit derselben Gewissheit.
Der hl. Matthäus hat das selbst erfahren, da er Zöllner war; niemand hätte je gedacht, dass er ein Apostel Jesu werden könnte.

22.09. DO der 25. Woche im Jks. [I]
(g) Hl. Mauritius und Gefährten

(L) Buch Haggái 1,1-8;
Psalm 149,1-6a.9b; (E) Lukas 9,7-9

Baut den Tempel wieder auf! - Hag 1,8

Das Gotteshaus - die Kirche - inmitten der Wohnhäuser der Menschen hat eine große Bedeutung.

Es ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes und jener Ort, wo sich die Menschen versammeln und eine einzige Familie bilden können.

Wo ein Gotteshaus fehlt, entfremden sich die Menschen untereinander.

Wie schön ist es, gemeinsam ein Gotteshaus zu bauen und es in Ordnung zu halten.

23.09. FR der 25.Woche im Jks.
(G) Hl. Padre Pio

(L) Buch Haggái 1,15b- 2,9; Psalm 43,1-4;
(E) Lukas 9,18-22

Als Jesus in der Einsamkeit betete,
waren die Jünger bei ihm - Lk 9,18

Viele Christen verehren den hl. Pius, all-gemein als Padre Pio bezeichnet.
Er ist ein beliebter Heiliger, denn in ihm wurde die Gegenwart des Geistes unseres Herrn Jesus Christus anerkannt.

Padre Pio ließ sich vom Mitleid zu den Kranken anrühren, hörte aufmerksam auf Gottvater hin; vor allem betrachtete er die Sünde als das größte Übel, von dem der Mensch befreit werden muss.
Von Padre Pio können wir ohne weite-res sagen:
"Ein Jünger, der mit Jesus war."

24.09. SA der 25. Woche im Jks.
(g) Hll. Rupert und Virgil

(L) Buch Sachárja 2,5-9.14-15a;
A-Psalm: Jer 31,10-13; (E) Lukas 9,43b-45

Alle Leute staunten über das, was Jesus tat -
Lk 9,43

Jesus verblüfft durch seine Taten.

Doch er selbst macht kein großes Auf-heben über die Bewunderung, die ihm die Menschen entgegenbringen.

Sie bewundern seine Zeichen, mit denen er sich offenbart. Sie sind jedoch bereit, ihn zu verlassen, sobald er beginnt, zu ihnen von seinem Kreuzweg zu reden.
Dort, wo er sich aufopfert, um für sie zu leiden und zu sterben.
Doch genau das ist der Moment, bei dem er wünscht, dass man ihm nach-folgt.

25.09. 26. Sonntag im Jks. [II] Lesejahr A
(g/e) Hl. Nikolaus von Flüe

(L1) Buch Ezéchiel 18,25-28; Psalm 25,4-9;
(L2) Philípper 2,1-11; (E) Matthäus 21,28-32

Mein Sohn, geh und arbeite heute
im Weinberg! - Mt 21,28

Das ist es, was Gott von seinen Kindern verlangt. Wer wirklich Kind Gottes ist, will mit ihm mitarbeiten.

Es liegt im Interesse der Kinder, dass die Angelegenheiten des Vaters zu einem guten Ende geführt werden.
Es gibt jedoch auch Kinder, die zu ihrem Vater, zu Gott, Nein sagen.

Wer jedoch zuerst Nein sagt, aber es dann bereut und sich anbietet, sich für ihn abzumühen, ist immer noch besser, als wenn jemand Ja sagt, ihn mit den eigenen Werken aber verleugnet.

26.09. MO der 26. Woche im Jks.
(g/e) Hll. Kosmas und Damian

(L) Buch Sachárja 8,1-8;
Psalm 102,16-21.29.22; (E) Lukas 9,44-50

Wer nicht gegen euch ist, der ist für euch -
Lk 9,50

Jünger/in Jesu zu sein, ist eine schwie-rige Aufgabe. Es erfordert von uns einen ständigen Kampf mit uns selbst, bis man die Denkweise des Meisters annimmt.

Seine Jünger stellen sich die Frage, wer von ihnen der Größte sei; ja sie denken an ihre Herausgehobenheit anderen Menschen gegenüber.
Doch Jesus korrigiert sie:
Unter ihnen ist groß, wer dienen kann; und sie sollen auch jemanden achten, der nicht zu ihrer Gemeinschaft gehört, aber den Namen Jesu anruft.

27.09. DI der 26. Woche im Jks.
(G) Hl. Vinzenz von Paul

(L) Buch Sachárja 8,20-23; Psalm 87,2-5.7;
(E) Lukas 9,51-56

Er wandte sich um und wies sie zurecht -
Lk 9,55

Noch eine Zurechtweisung seiner Jün-ger!

Wer jedoch Jesus heute nicht aufnimmt, soll nicht sofort verdammt werden; er kann ihn ja morgen aufnehmen.

Herr Jesus, schenk uns deine Geduld und deine Liebe auch zu jemandem, der dich zurückweist.

Oft meinen wir dann, dass dadurch auch unsere Arbeit in deiner Nachfolge nicht anerkannt wird.

28.09. MI der 26. Woche im Jks.
(g) Hl. Líoba (g) Hl. Wenzel
(g) Hl. Lorenzo Ruiz und 15 Gefährten

(L) Neh 2,1-6; Ps 137,1-6; (E) Lk 9,57-62

Du geh und verkünde das Reich Gottes! - Lk 9,60

Wer wirklich zu Jesus gehören will, dessen einziges Interesse muss die Ver-kündigung des Reiches Gottes sein.
Nichts ist für Jesus wichtiger als das, nicht einmal die ganz persönlichen Gefühle in einer Familie (Abschied nehmen, die Toten begraben - s. Evangelium).

Das Reich Gottes ist das Wichtigste für alle, auch für unsere Lieben.
Reich Gottes bedeutet für uns: Jesus ist mitten unter uns. Er macht uns zu Kin-dern und Geschwistern.
Deshalb hören wir auf, "Oberste" oder "Soldaten" eines irdischen Reiches zu sein.

29.09. DO Fest der heiligen Erzengel
Michael, Gabriel und Raphael [P]

(L) Daniel 7,9-10.13-14 oder Offb 12,7-12a;
Psalm 138,1-5; (E) Johannes 1,47-51

Natánaël antwortete ihm:
Rabbi, du bist der Sohn Gottes - Joh 1,49

Und Jesus antwortet Natánaël, indem er von den Engeln Gottes spricht.
Heute feiern wir das Fest der drei wich-tigsten, der drei Erzengel, und wollen ihnen danken für ihren Schutz.
Sie üben für uns das wichtige Amt der Verkündigung, der Gegenwart und der Einmaligkeit des Sohnes Gottes an.

Sie "steigen über dem Menschensohn auf- und nieder." Sie helfen uns, Jesus als Herrn, als Arzt und einzigen Retter anzunehmen.
Ihr Name drückt ihren Auftrag aus - siehe Vorderseite!

30.09. FR der 26. Woche im Jks. [II]
(G) Hl. Hieronymus

(L) Buch Báruch 1,15-22;
Psalm 79,1-5.8-9; (E) Lukas 10,13-16

Wer euch ablehnt, der lehnt mich ab -
Lk 10,16

Jesus kann auch tadeln. Er ist gut, aber seine Güte ist keine Gutmütigkeit.

Seine Güte ist Liebe, und die Liebe er-spart denen nicht den Tadel, die sich auf gefährliche Wege in ihrem Leben zubewegen oder dort verharren.

Auch seine Jünger müssen tadeln, doch niemand soll sie deswegen verachten, denn Jesus hat sie gesandt.

Wer seine Jünger verachtet, verachtet Jesus selbst.

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